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Einsatzbeispiele

FiFo – zeitgemäß und zeitgerecht

FiFo – zeitgemäß und zeitgerecht

In komplexen Prozessen den Überblick zu bewahren, ist immer wieder eine Herausforderung fürOrganisationsexperten. Ob im Warenlager oder bei der Abarbeitung von Kundenaufträgen, dasFiFo-Prinzip hat sich bewährt. FiFo entstand in dem Streben nach kontinuierlicher Verbesserung und bedeutet "First in - First out".

Im Lager verhindert FiFo, dass sich "Ladenhüter" einnisten und dass Ware verdirbt oder überaltert. Bei der Abarbeitung von Vorgängen steuert das FiFo-Prinzip eine sinnvolle Reihenfolge unter Berücksichtigungdes Auftragseingangs. So wird verhindert, dass Aufträge zu lange liegen bleiben und vielleicht sogar Kunden verärgert werden.

Das FiFo-Prinzip ist einfach und es verlangt nach einer einfachen Organisationsstruktur. Nicht immerist die IT das Mittel der Wahl. FiFo-Tafel, FiFo-Box und KVP-Board bieten einen schnellenZugriff und machen Vorgänge transparent. So können die Mitarbeiter vor Ort zusätzlich zum EDV-gestützten Geschäftsprozess rasch agieren und die Daten auf dem aktuellen Stand halten.

Bestände einfach vor Ort verwalten mit der FiFo-Tafel

In Kleinteile- oder Palettenlägern findet man trotz einer hohen IT-Durchdringung oftmals eine chaotische Lagerhaltung vor. Das heißt: Es fehlt der Überblick, wann welche Teile eingelagert wurden. Und es besteht das Risiko, dass sich "Ladenhüter" einnisten. Im Idealfall werden immer die ältesten Teile zuerst entnommen. Dies lässt sich ohne großen Aufwand direkt am Regal steuern, mit der FiFo-Tafel.

"First in - First out"

so heißt die Regel nach dem FiFo-Prinzip.Das bedeutet in der Warenwirtschaft, dass bei Bedarf für die Produktion immer die Teile entnommen werden, die sich am längsten im Lager befinden. Sicher lässt sich das heute per Computer steuern.Doch gerade im Kleinteile- oder Palettenlagersind einfachere Lösungen oft sinnvoller. Hier kommt direkt vor Ort die FiFo-Tafel zum Einsatz. Damit lässt sich auf einfache Art und Weise aufzeigen, wie der Status im Lager ist. Der Lagerist erkennt beim Eintreffen von Ware auf Anhieb,wo noch Lagerplatz zur Verfügung steht. Beim Entnehmen von Teilen ist sichergestellt,dass die ältesten Artikel zuerstentnommen werden.

Beispiel eines Ablaufs:

Artikel Nr. 3920 wird angeliefert. Der Lageristentnimmt am Vorratsbehälter unter der FiFo-Bahn einen Coin mit einer Lagerplatz-Nummer. Er lagert das Produkt an der entsprechenden Stelle ein und steckt den Coin oben in die FiFo-Bahn.

Wenn ein Teil zur Produktion benötigtwird, dann befindet sich der Chip mit dem ältesten Teil unten an der FiFo-Bahn. Der Chip und danach das ent-sprechende Teil werden entnommen.Der Chip wandert wieder in den Vorratsbehälterund zeigt damit einen freienLagerplatz an.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die FiFo-Bahnen nach dem Ampelprinzip zu kennzeichnen. Dazu werden Magnetstreifenin den Farben rot, gelb und grün angebracht,welche die Toleranzbereiche von Lagerplatz und Material anzeigen.

So funktioniert das „hirnkompatible“ System:

So funktioniert das „hirnkompatible“ System:

Auf der FiFo-Tafel sind senkrechte Bahnen angebracht, die mit Coins zu bestücken sind. Oben auf der Titeltextleiste sind die Teile-Nummern angeschrieben. Jeder einzelne Coin ist wiederum bedruckt, mit der Bezeichnung der Gänge sowie der Lagerplätze.

Der rote Bereich signalisiert, wenn ein Prozess überprüft werden muss.

Die obere Beschriftungsleiste gibt Auskunftüber den Produktionsbereich, über die Warengruppe oder den Kunden. In der Senkrechten erfolgt die Beschriftung der FiFo-Spalte mit der Artikelnummer und eventuell mit der Artikelbezeichnung. Dies schafft mehr Übersicht und es ist klar erkennbar, um welches Teil es sich handelt. So ist immer eine eindeutigeZuordnung möglich.

Die FiFo-Tafel gibt es in zwei Höhen mit einem Fassungsvermögen von 20 Coins oder 40 Coins. Das System ist modular aufgebaut. Ein Modul ist 280 mm breitund hat 5 Bahnen. Durch Zusatzmodule und Erweiterungselemente für den Rahmenlässt sich das System beliebig indie Breite erweitern.

Praktische Anwendung findet die FiFo-Tafel im Kleinteile-Lager wie auch im Paletten-Lager. Sie kann z. B. an der Stirnseiteder Regale befestigt werden. Damit hat der Lagerist direkten Zugriff und behältden Überblick.

Die FiFo-Tafel sorgt für Transparenz im Lager. Es werden keine speziellen Fachkenntnisseoder weitere Hilfsmittel benötigt.Auf übersichtliche Art und Weise lässt sich mit der FiFo-Tafel die Über-alterung von Artikeln im Lagervermeiden.

 

Arbeitsorganisation mit der FiFo-Box – immer sehen was dran ist

Arbeitsorganisation mit der FiFo-Box – immer sehen was dran ist

Aufträge oder Vorgänge sollten normalerweise in der Reihenfolge abgearbeitet werden, in der sie eingehen. Sonst besteht die Gefahr, dass Dinge aufgeschoben werden oder untergehen. Wenn der Überblick fehlt, kann es zu Verzögerungen in der Abarbeitung und damit zur Verärgerung von Kunden kommen. Die Koordination von Arbeitsschritten unter Berücksichtigung von Zeitbedarf und Prioritäten lässt sich übersichtlich steuern mit der FiFo-Box.

FiFo-Taschen

FiFo-Taschen

Für Ordnung und Überblick sorgen die FiFo-Taschen mit einem Fassungsvermögenvon 10 mm.

Die FiFo-Taschen haben eine Kopfleiste, in die nach Bedarf ein individuell bedruckter Skalenstreifen eingezogen werden kann.

Produktions- und Verwaltungsprozesse gewinnen schnell an Komplexität. Diese Abläufe zu koordinieren und dabei den Überblick zu behalten, ist eine Herausforderung,die bewältigt werden muss. Große Aufgaben lassen sich mit einfachen Hilfsmitteln oft besser darstellen als mit komplexen IT-Systemen.

Mit der FiFo-Box lassen sich vielfältige Vorgänge in den direkten und indirekten Bereichen abbilden und zeitlich steuern.

Unabhängig von EDV-Systemen habendie Sachbearbeiter mit der FiFo-Box den Überblick über laufende Vorgänge. Die Unterlagen sind in den FiFo-Taschen stets griffbereit und schnell zur Hand.

Eine leichte Schrägstellung der Führungsbahnen an der Box bewirkt, dass hinten eingesteckte Taschen automatisch nach vorne rutschen. Somit ist immer der aktuell zu bearbeitende Vorgang vorne.