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Amcor Flexibles, Hochheim
Die Firma Amcor Flexibles Hocheim produziert flexible Verpackungen für die Lebensmittelindustrie. Auch im Zeitlalter der digitalen Datenverarbeitung nutzt das Unternehmen für eine termingerechte und wirtschaftliche Abarbeitung der Aufträge ein bewährtes Plantafelsystem.

Amcor Flexibles entwickelt, produziert und vermarktet flexible Verpackungen. Der Hauptsitz des internationalen Konzerns ist in Australien. Die Produktion verteilt sich auf über 40 Werke weltweit mit rund 6.000 Mitarbeitern.
In Deutschland fertigt die Amcor Flexibles Hochheim GmbH ausschließlich flexible Verpackungen für Kunden aus dem Lebensmittel- und dem Non-Food-Bereich. Am Standort Hochheim sind derzeit 137 Mitarbeiter beschäftigt.

6.000 Arbeitsgänge pro Jahr

Um alle Kundenwünsche erfüllen zu können, verfügt das Unternehmen über ein weites Spektrum an Maschinen - vom Extruder über Tiefdruckmaschinen bis zum Rollenschneider. Pro Jahr werden mit diesem Gerätepark im Drei-Schicht-Betrieb rund 2.000 Aufträge mit durchschnittlich jeweils drei Arbeitsgängen abgewickelt. Damit es hierbei nicht zu Terminkollisionen kommt, ist eine vorausschauende Planung erforderlich. Verantwortlich dafür ist bei Amcor in Hochheim seit 1990 Hubert Becht. Ein wesentliches Hilfmittel des 41-jährigen Planers bei seiner täglichen Arbeit ist eine vier Meter lange Plantafel zur Arbeitsvorbereitung (AV), die eine gesamte Wand seines Büros einnimmt.

Im Gegensatz zu vielen Kollegen in seinem Konzern hält Herr Becht nichts von einer rein EDV-gestützten Produktionsplanung: "Wir setzen derzeit die dritte Produktionsplanungssoftware seit Anfang der 80er Jahre ein. Alle haben versprochen, dass keine Plantafel mehr benötigt wird. Für micht stimmt das nicht. So sehen wir zum Beispiel nur an der AV-Plantafel Sonderfälle wie fehlendes Material oder Auslastungslücken sofort." Deshalb war für Ihn von Anfang an klar, dass die Plantafel nicht abgeschafft wird. Dass das "gute Stück" schon über 30 Dienstjahre hinter sich hat, tut der Funktionalität bis heute keinen Abbruch.

Im Gegensatz zu seinen Kollegen ...
Platafelsystem "WEIGANG-AV"

Die flexiblen, selbstklemmenden Bahnen nehmen Einzelbelege sowie Belegpakete auf. Im Anwendungsfall Amcor Flexibles handelt es sich um Ausdrucke der im Produktionsplanungsprogramm vorbereiteten Aufträge. Links im Bezeichnungsteil sind die zehn Produktionsmaschienen aufgeführt. Nach rechts in der Längsachse ist die Tafelfläche in die Arbeitstage mit 24-Stunden-Einteilung gegliedert.

Generell führt Herr Becht eine retrograde Planung durch, das heißt, er plant von dem Kunden gewünschten Liefertermin rückwärts.
Die in der Plantafel geführten Plankarten enthalten viele Informationen. So bilden die Belege über Farbstreifen ab, ob die Aufträge im Ein-, Zwei- oder Drei-Schicht-Betrieb abgearbeitet werden. Die geschuppt eingeordneten Plankarten führen das Volumen des jeweiligen Auftrags vor Augen: Je mehr von der Karte sichtbar ist, desto größer ist der Auftrag.
Außerdem enthalten die Karten Spezifikation wie die einzusetzenden Materialien oder Maschinen. Die Produktionsplanungssoftware macht dem Planer Vorschläge, auf welchem Endtermin ein Auftrag am besten zu bearbeiten ist. Bei der letztendlichen Zuordnung der Maschine an der Plantafel hat der Planer allerdings meist verschiedene Wahlmöglichkeiten, da mehrere Maschinen für den gleichen Fertigungsschritt zur Verfügung stehen.

Reiter markieren Sondersituationen

Auf die Karten aufgesteckte, farbige Metallreiter zeigen Sondersituationen an: "fehlendes Material", "vorangehender Arbeitsschritt noch nicht abgeschlossen"
, "Druckzylinder des Kunden fehlt", "noch keine Freigabe durch den Kunden" oder "Kunde kommt, um eine Farbabstimmung im Tiefdruck vorzunehmen".
Für Herr Becht gibt die Plantafel einen unvergleichlichen guten Überblick: "Jegliche Art von Stillständen oder sonstigen Leistungsreduzierungen werden in der Plantafel festgehalten. An der Tafel sehe ich auf einen Blick, welche Kapazität ich frei habe."
Neben einer möglichst umfassenden Auslastung ist die Minimierung von Rüstzeiten ein weiteres zentrales Ziel der Produktionsplanung. Rüstzeit, zum Beispiel die Umrüstung einer Tiefdruckmaschiene von Papier auf Folie, ist wirtschaftlich gesehen verlorene Zeit. Auch hier unterstützt die WEIGANG-AV Plantafel Hubert Becht in seiner Arbeit: "Mit der Plantafel kann ich Aufträge zusammenziehen, die von der Maschinenkonfiguration her zusammen passen. So kann ich Zeit einsparen, mit der ich an anderer Stelle wieder disponieren kann."
Um Ihren organisatorischen Nutzen voll zu entfalten, muss die Plantafel regelmäßig gepflegt werden. So findet im Werk in Hochheim morgens eine große Produktionsbesprechung statt, an die sich eine Aktualisierung der Planungstafel anschließt. Einen zweiten Abgleich führt Herr Becht am Nachmittag durch. Für beide Durchgänge benötigt der Planer jeweils 10 bis 15 Minuten. Immer mittwochs strukturiert er die Aufträge der Folgewoche.

Vorschau auf zehn Wochen

Für die immer wiederkehrenden Aufträge von Großkunden reserviert Herr Becht Termine weit im Voraus. In die verbleibende Zeit werden dann die kleineren Aufträge "hineingeplant". Insgesamt bietet die Tafel einen Vorblick auf die kommenden zehn Wochen.
Neben dem planerischen Weitblick ist für Hubert Becht auch die Zuverlässigkeit der Plantafel ein bedeutender Vorteil gegebenüber einer reinen digitalen Lösung: "Die Plantafel ist unabhängig von Serverabstürzen. Auf den Planungskarten sind alle benötigten Informationen abgebildet, die für die geordnete Abwicklung der Aufträge nötig sind. So bleibt die Produktion auch im Notfall nicht stehen.


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