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Signal gesteckt, Fahrzeug gecheckt

Kontinuierliche Verbesserung mit TPM

Der Wartungsplaner gibt über einen Farbcode Auskunft über die anstehenden und bereits erledigten Aufgaben.
Der Wartungsplaner gibt über einen Farbcode Auskunft über die anstehenden und bereits erledigten Aufgaben.

Eine Spedition im Münsterland nutzt in ihrem Fuhrparkmanagement Planungstafeln mit Stecksignalen: Zum einen koordiniert das Unternehmen so die Wartung der Fahrzeuge, zum anderen überwacht es mit diesem Hilfsmittel das Auslesen der digitalen Tacho-Daten der Fahrer.

Die Stichtage für die technische Betreuung von über 60 Transportfahrzeugen kann man wohl kaum im Kopf behalten: Wann ist eine TÜV-Untersuchung fällig, wann ist der digitale Tacho zu überprüfen und wann steht eine Inspektion an? Um hier die Übersicht zu wahren, nutzt eine Spedition aus dem Raum Münster/Nordrhein-Westfalen zwei Planungstafelnvon WEIGANG. Aus den diversen Tafelsystemen des Visualisierungs- und Organisationsmittel-Spezialisten wurde die Produktlinie Orgasicht ausgewählt. Siebesteht aus einer gerahmten Lochtafel, in die farbige Signale eingesteckt werden.

Im Fall der Spedition wurde als Gliederung ein zweifarbiges Raster mit den fünf Werk-und den zwei Wochenend-Tagen aufgedruckt. Die Tafeln sind im Werkstattbereich der Spedition nebeneinander aufgehängt.

Farbcode für diverse Wartungsaufgaben

Tafel 1 ist ein Wartungsplaner. Am linken Rand sind die Fahrzeuge definiert über eine Leitziffer mit beschrifteten Steckschienen in einer Spalte aufgetragen. Die aus dieser Spalte noch weiter nach links versetzten Schienen markieren Lkw, die aus dem Fuhrpark ausscheiden sollen - meist durch Verkauf.

Nach rechts ist die Tafel skaliert in Monate, Kalenderwochen und Wochentage. Um nun Termine zu planen und festzuhalten, platziert der Technikleiter der Spedition Signale in verschiedenen Farben und unterschiedlichen Längen auf der Tafel. Rote Streifen symbolisieren Zeitphasen, in denen eine TÜV-Prüfung durchzuführen ist. Lange gelbe Streifen verdeutlichen, dass eine große Inspektion des Fahrzeugs ansteht, kurze gelbe Streifenerinnern an eine kleine Inspektion. Kurze weiße Streifen bedeuten, dass die Tachodaten vom digitalen Tachographen herunter zu laden sind, lange weiße Streifen zeigen denZeitraum für eine erforderliche Tachoprüfung an.

Der runde Stecker am Ende einer streifenförmigen Markierung zeigt, dass die Aufgabe erledigt wurde. In der Mitte des Bildes ist das verschiebbareTerminlot mit den Leit ziffern der einzelnen Fahrzeuge zu erkennen.
Der runde Stecker am Ende einer streifenförmigen Markierung zeigt, dass die Aufgabe erledigt wurde. In der Mitte des Bildes ist das verschiebbareTerminlot mit den Leit ziffern der einzelnen Fahrzeuge zu erkennen.

Beschriftungen auf den Stecker-Streifen halten zusätzliche Informationen fest, wie zum Beispiel den Termin der letzten Tachoabnahme oder über das Kürzel "HG" dass nur der Lkw-Anhänger zum TÜV muss.

Sobald eine Aufgabe erledigt ist, wird am Ende ein weißer, runder Stecker platziert. Ein Übersehen von offenen "To-dos" ist damit praktisch ausgeschlossen.

Eine wertvolle Hilfe, um bei einer Gesamttafellänge von knapp 1,3 m beim Ablesen nicht in die falsche Zeile zu geraten, ist das verschiebbare Terminlot, auf dem an entsprechender Stelle die Fahrzeug-Leitziffern wiederholt werden. Unterm Strich bietet die Orgasicht-Tafel eine schnelle Übersicht über die Wartungsaufgaben an allen Fahrzeugen.

Analoge Dokumentation digitaler Vorgänge

Die zweite Planungstafel dokumentiert das Auslesen der Fahrerkarten. Seit Mai 2006 müssen in Deutschland neu zugelassene Nutzfahrzeuge über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht und alle Omnibusse mit mehr als neun Sitzplätzen mit einem digitalen Fahrtenschreiber ausgestattet werden. Lkw-Fahrer benötigen für die Bedienung des digitalen Tachographen eine auf ihre Person ausgestellte Fahrerkarte. Diese Chipkarte registriert alle Fahrer aktivitäten in Bezug auf die EG-Sozialvorschriften, speziell die Lenk- und Ruhezeiten. Die Fahrerkarte speichert die Daten 28 Tage lang. Danach werden die jeweils ältesten überschrieben. Verloren sind diese Dokumente dann allerdings nicht: Der Speditionsunternehmer muss die Fahrerdatenaußerhalb des Fahrzeugs mindestens ein Jahr lang aufbewahren.Dazu sind die Informationen der Fahrerkarten periodisch,spätestens alle 28 Tage, auszulesen und zu speichern.

Den jeweils letzten Download-Termin von rund 85 Fahrern hält die Münsterländer Spedition auf der Stecktafel fest. Auf der Hochachse sind die Namen der Fahrer aufgetragen, nach rechts erstreckt sich eine in Monate, Wochen und Tageskalierte Zeitachse.

Sobald eine Fahrerkarte ausgelesen wurde, wird dies mit einem gelben Stecksignal am entsprechenden Tag dokumentiert. So ist es dem Unternehmen möglich, trotz der vielen Fahrer den Überblick zu behalten.