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Kontinuierliche Verbesserung mit TPM

Kontinuierliche Verbesserung mit TPM

Die Krones AG mit Hauptsitz in Neutraubling wurde 1951 gegründet. Das Unternehmenplant, entwickelt, fertigt und installiert Maschinen und komplette Anlagenfür die Bereiche Prozess-, Abfüll- und Verpackungstechnik sowie Intralogistik. DasWerk Nittenau produziert komplette Baugruppen für Neumaschinen. Seit mehr als10 Jahren geht die Krones AG den Weg der kontinuierlichen Verbesserung mit TPM (Total Productive Management). Als Meilenstein strebt das Werk Nittenau den CETPM-Award for Operational Excellence in Bronze an.

Referenzmodell für Operational Excellence

Die Auszeichnung durch das CETPM setzt voraus, dass ein Unternehmen bestimmteKriterien erfüllt. Diese orientieren sich an dem Referenzmodell für Operational Excellence(s. Abb.). Das Modell zielt auf Kundenzufriedenheit ab und ist auf acht Säulenaufgebaut. Für jede Säule stehen verschiedene Methoden des Lean Managementzur Verfügung. Diese werden individuell - je nach Situation und Bedürfnissen einesUnternehmens - eingesetzt. Zur Vorbereitung auf die Auditierung durch das CETPMempfiehlt sich ein Masterplan für eine zielgerichtete Vorgehensweise.

Die Krones AG

Fritz Lanzl, TPM-Koordinator, Krones AGWerk Nittenau, informierte sich auf einerMesse über die Plantafel Typ Planosichtder Fa. Weigang. Er erkannte sofort, dassdiese ideal ist, um den TPM-Masterplanund die Prozeßfortschritte übersichtlichund zeitgenau abzubilden. Die Auditierungfür den TPM-Award in Bronze findetim Dezember statt. Bis dahin müssenProjekte der geplanten und autonomenInstandhaltung durchgeführt werden.Hinzu kommen Vorgaben zur Erfassungvon Verlusten sowie der Schulung derMitarbeiter. "Wir können mit der Plantafelsehr flexibel arbeiten. Terminabweichungensind sofort sichtbar und Terminverschiebungenkönnen unmittelbarumgesetzt werden", erklärt Fritz Lanzl.Bei den regelmäßigen Treffen von Produktionsleitern,Koordinatoren und Werkleiternhabe man so immer eine aktuellePlanungsgrundlage. Obwohl die Datenauch elektronisch vorhanden sind, lohntsich laut Lanzl das Übertragen auf diePlantafel: "So sehen wir auf einen Blick,wo wir stehen". Vor Einführung der Plantafelhabe man bei jeder Terminänderungeinen neuen Ausdruck im A0 Format erstellt.Jetzt könne man durch einfachesUmstecken einer Karte die Planung ändernund habe sofort die Übersicht

Die Plantafel Typ „Planosicht“…

... eignet sich hervorragend als Basis fürden TPM-Masterplan. Sie hat einen komplettumlaufenden Rahmen und ist beliebig erweiterbar. Eine Ablageschale,die am unteren Rahmenprofil eingehäng twird, dient als Speicher für vorbeschriftete Karten. Die Tafel im Krones-WerkNittenau ist 2.560 mm breit und 960 mmhoch.Sie bietet genug Raum, um geplante und ausgeführte Aktivitäten und Maßnahmenabzubilden. Sehr übersichtlich werden die Projekte in 76 Bahnen (Zeilen) angelegt. Die Tafel ist in 20 mm breite Spalten eingeteilt, die durch schwarze senkrechte Striche markiert sind. Der TPM-Masterplan ist wie folgt aufgebaut: Auf der linken Seite sind die acht Säulen von TPM abgebildet und die Produktionseinheiten,welche auditiert werden.Hier steht Ziffer 32 für Etikettiertechnik, 33 für die Großteilefertigung, 34 für die Kunststofftechnik, 35 für den BereichFülltechnik und 36 für die Sägerei und den Werkzeugbau.

Die 8 Säulen …

Die 8 Säulen …

... des Referenzmodells für Operational Excellence sind beschrieben und farblichdurch blaue Merkstreifen abgesetzt. Dieerste Säule "KVP" ist wiederum unterteiltin TPM-Grundlagen, Verluste sehen lernen,Verlustaufschreibung, Stoppschildprozess und Shopfloormanagement. Unter der Säule 2 "Autonome Instandhaltung"und der Säule 3 "Geplante Instandhaltung"befinden sich die geplantenStufen sowie die Audits. Bei Audit sinddie erreichten Stufen der Produktionseinheitenabgebildet.

Die Abkürzungen …

... Anl. und Seg. stehen für Anlage bzw.Segment. Hinter der Abkürzung Segment steht, dass hier Schulungen in einem Bereich stattfinden und gleichzeitig mehrere Mitarbeiter geschult werden. Anl. steht für eine einzelne Anlage wie z.B. eineDreh- und/oder Fräsmaschine, an dereine bediener bezogene Schulung durchgeführt wird.

Eine Zeitachse ...

... die oberhalb der 8 Säulen nach rechtsverläuft, ermöglicht einen Planungshorizont für ein halbes Jahr. Dieses halbe Jahr ist unterteilt in Wochen, wobei eine Woche aus 4 Spalten mit je 20 mm Breite besteht. Für die zu planenden Maßnahmen liegen farbige Karten bereit, die den Bezug zu den Produktionseinheiten herstellen: Orange für PE 32 = Etikettiertechnik, grün für PE 33 = Großteilefertigung ,rot für PE 34 = Kunststofftechnik, blau für PE 35 = Fülltechnik und gelb für PE 36 =Werkzeugbau/Sägerei.

Auf den Karten ...

... sind die Segmentbezeichnung, die Bezeichnung der Anlage sowie die Anlagennummer notiert. Die Länge der Karten ist mit 40 mm so gehalten, dass pro Woche zwei Maßnahmen dargestellt werden können. Die Steckkarten kann man bei Bedarf übereinander schieben. Somit ist es möglich, mehrere Maßnahmen in einer Woche visuell darzustellen.

Ein Schulungsplan für die Mitarbeiter …

Ein Schulungsplan für die Mitarbeiter …

... wird ebenso durch einfaches Einstecken der Karten an der Plantafel dargestellt wiedie Ergebnisse interner Audits. So sind Fortschritte jederzeit sichtbar. Eine verschiebbare vertikale Leiste sorgt dafür, dass bei der Planung der Zeilenbezug nicht verloren geht. Sie enthält analog zur linken Seite der Plantafel die acht Säulen mit den Unterpunkten.

Auf der Tafel ist erkennbar, in welcher Woche, an welcher Anlage bzw. in welchem Segment welche Maßnahme durchgeführt wird, z.B. TPM-Grundlagenin der Säule KVP.

Ein Grund für die Anschaffung …

... der Planosicht-Tafel war, bei der Krones AG, die Fortschritte zur Zielerreichungfür alle erkennbar darzustellen. Der Status der Anlagen, d.h. in welcher Stufe sie sich befinden, wird visuell dargestellt. Der TPM-Award für Operational Excellence ist ein Unternehmens ziel, das erfordert, dass ca. 30 % der Anlagen die Stufe 3 der Autonomen Instandhaltung erreichen. Wie weit der Weg bis dahin noch ist, kann jederzeit im Masterplan auf der Planosicht-Tafel abgelesen werden. Zusätzlich gibt es an den Anlagen Maschinenboards mit den für die Werkerrelevanten Kennzahlen. Dort werden an den Visualisierungstafeln per Handaufschrieb die Daten in ein vorgedrucktes Chart eingetragen. Somit ziehen alle - vom Werker an der Maschine bis zum Management - an einem Strang, um das Ziel, den TPM-Award, zu erreichen.